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Deshalb ist dänisches Möbeldesign in Deutschland so beliebt

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In der Welt der Mode gibt es Designer, die vergöttert werden. Sie entwerfen ein Outfit und in allen Ländern der Welt sind die Menschen ganz verrückt danach. Offenbar gibt es Farben und Formen, die wir alle instinktiv als hochwertig und besonders schön erfinden. Gute Designer sind es, die in der Lage sind solche Formate ausfindig zu machen. Dies gilt in allen Bereichen, nicht nur bei Mode. Nur so ist es zu erklären, warum sich um das dänische Möbeldesign herum eine Art Kult gebildet hat, er seit Jahrzehnten stabil anhält.

Dänisches Möbeldesign – ein Überblick

Aus Dänemark kommt nicht nur ein großes Designer-Wunderkind, welches über Generationen einen Stil dominierte. Stattdessen gibt es eine ganze Domäne von bekannten Möbelgestaltern. Viele von ihnen prägten wahre Kultobjekte, die europa- oder weltweit für Begeisterung sorgten. Hier einige Beispiele: Poul Henningsens PH5 Dreischirmleuchte hing in New York, Paris und London in den Wohnungen der anspruchsvollen Kunden. Sie gilt als eine der bekanntesten Esstisch-Lampen ihrer Generation.

Ameise – so heißt der Stuhl von Arne Jacobsen, der überall auf der Welt zu finden ist. Vier hauchdünne Standbeine aus Metall. Als Sitz- und Rückenfläche ein einzelnes, gebogenes Stück Pressholz. Einfach, super-funktional und doch hoch elegant. Herbert Krenchel erschuf Krenit. Eine wunderschöne Schale aus schwarzem Porzellan, deren Innenfläche in rot, gelb oder einer sonstigen Farbe schimmert. Ein Kontrast wie aus einem Lehrbuch.

Wer kennt nicht die Kopfhörer von Bang und Olufsen. Nur ihr Klang ist noch schöner als ihr Aussehen. Das sind nicht die einzigen Genies ihres Fachs. Viele weitere Objekte aus Dänemark haben sich ihren Weg in die Wohnungen und Häuser der Menschen auf der ganzen Welt gebahnt. Aus diesem Grund gehen Deutsche gerne ins „Dänische Bettenlanger“ oder schwärmen vom einzigartigen Woud Design. Und die Erfolgsstory kennt kein Ende. Presse und Online-Medien stürzen sich mit Rezensionen auf Neuerscheinungen am Markt. Auf Flohmärkten gehören gebrauchte, dänische Designer-Waren zu begehrten Sammlerobjekten.

Dänisches Möbeldesign – Geheimnis der Erfolgs

Experten erläutern die Geschichte des dänischen Designs als eine Mischung von Bodenständigkeit und stetiger Weiterentwicklung. Lange war Dänemark landwirtschaftlich geprägt. Bis in die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg und auch noch eine Weile danach.

Es bildeten sich zunächst keine großen Konzerne, sondern vor allem handwerkliche Betriebe. Darum fand keine echte Revolutionen statt, sondern es ging immer nur um Perfektionierung in kleinen Schritten. Es gab nicht „die“ eine große Designer Marke. Stattdessen waren es eher einzelne Produkte, die aus den verschiedenen Werkstätten kamen.

Hinter der optischen Entwicklung stand somit nicht der Wunsch nach einem besonders schönen Aussehen. Stattdessen zeichneten sich die Produkte durch Einfachheit und extrem hohe Haltbarkeit aus. Die Hersteller entwickelten sie einfach nur Schritt für Schritt weiter, um sie schöner und besser zugleich zu machen. Genau diese Kombination war es, die auch heute noch zu den wohl am meisten bekannten Erfolgsfaktoren gehört.

In den 1960-er Jahren waren es anfangs vor allem die elitären Lifestyle-Magazine aus Amerika, die auf diesen Stil aufmerksam wurden. Dänische Designermöbel und Accessoires traten danach einen weltweiten Siegeszug an.

Um die Jahrtausendwende übernahmen die geistigen Erben dieser soliden Handwerker das Zepter. Sie führen die Tradition heute erfolgreich fort. Funktionalität, Zuverlässigkeit und höchste Eleganz – sie sind noch immer das Markenzeichen für Esstische, Stühle oder Schränke aus dem Königreich Dänemark. Eigenschaften, die nicht nur in Deutschland auf unglaublich hohe Akzeptanz treffen.

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