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Von den damals bereitgestellten Mitteln wurden im ersten und größten
Sanierungsgebiet Dresdens in Zusammenarbeit mit Fachleuten der TU
Dresden, der städtischen Verwaltung und der IG Äußere
Neustadt Notreparaturen an Dächern durchgeführt, Spielplätze
und ein Reinigungsbad entstanden.1991 kam es dann zur förmlichen
Festlegung des Sanierungsgebietes Äußere Neustadt, wodurch
Mittel aus Bund, Land und Stadt an Hamburg zurückflossen. Auf
diese Gelder und die noch vorhandenen Restgelder von insgesamt 1,2
Mio. DM verzichtete aber die Hansestadt zugunsten der Äußeren
Neustadt. So wurde 1992 eine gemeinnützige Stiftung bürgerlichen
Rechts, die "Stiftung Äußere Neustadt Dresden",
gegründet. Seit dieser Zeit wurden mit den Erträgen dieser
Einlage in Höhe von jährlich 45 TDM über 20 unterschiedliche
Projekte im Stadtteil gefördert.
Die meisten
der ehrenamtlichen Vorstands- und Beiratsmitglieder arbeiten oder
leben selbst im Stadtteil, so daß ihre Tätigkeit in der
Stiftung von Kompetenz und Sachkenntnis getragen wird. "Neben
der Förderung der behutsamen Stadterneuerung, zu der auch 1997
von der Stiftung ein Bauherren-Wettbewerb ausgelobt wurde und 1998
im Rahmen eines Semesterentwurfes von Stdenten der TU Dresden Entwürfe
zu baulücken und Blockkonzepte erarbeitet wurden, ist uns der
soziale, kulturelle. zwischenmenschliche Aspekt der wichtigste",
sagt Vorstandsvorsitzender Uwe Schneider. "Die Neustadt darf
kein Durchzugsstadtteil werden". So sollen Alteingesessene
besser integriert, Künstler und Lebenskünstler aller Art
zum Bleiben ermutigt werden. Gefördert werden konkret zur Zeit
das Schulkinoprojekt in der Schauburg und das Erich-Kästner-Museum.
Vor kurzem erschien
eine aufwendig gestaltete Stiftungsmappe, die die Stiftung in allen
Einzelheiten vorstellt. Die Mappe wird künftig fortgeschrieben
und soll potentielle Spender zu Zustiftungen ermutigen.
Informationen:
Tel. 0351-8046584 oder -8011778
Dipl.-Ing. Uwe Schneider, Vorstandsvorsitzender
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