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Die Stiftung Äußere Neustadt Dresden

Auf einen Brief hilfesuchender Bürger an die Partnerstadt Hamburg im Jahre 1989 antworteten die Baubehörde und die Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg umgehend mit einem Soforthilfeprogramm für die Äußere Neustadt.


Von den damals bereitgestellten Mitteln wurden im ersten und größten Sanierungsgebiet Dresdens in Zusammenarbeit mit Fachleuten der TU Dresden, der städtischen Verwaltung und der IG Äußere Neustadt Notreparaturen an Dächern durchgeführt, Spielplätze und ein Reinigungsbad entstanden.1991 kam es dann zur förmlichen Festlegung des Sanierungsgebietes Äußere Neustadt, wodurch Mittel aus Bund, Land und Stadt an Hamburg zurückflossen. Auf diese Gelder und die noch vorhandenen Restgelder von insgesamt 1,2 Mio. DM verzichtete aber die Hansestadt zugunsten der Äußeren Neustadt. So wurde 1992 eine gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts, die "Stiftung Äußere Neustadt Dresden", gegründet. Seit dieser Zeit wurden mit den Erträgen dieser Einlage in Höhe von jährlich 45 TDM über 20 unterschiedliche Projekte im Stadtteil gefördert.

Die meisten der ehrenamtlichen Vorstands- und Beiratsmitglieder arbeiten oder leben selbst im Stadtteil, so daß ihre Tätigkeit in der Stiftung von Kompetenz und Sachkenntnis getragen wird. "Neben der Förderung der behutsamen Stadterneuerung, zu der auch 1997 von der Stiftung ein Bauherren-Wettbewerb ausgelobt wurde und 1998 im Rahmen eines Semesterentwurfes von Stdenten der TU Dresden Entwürfe zu baulücken und Blockkonzepte erarbeitet wurden, ist uns der soziale, kulturelle. zwischenmenschliche Aspekt der wichtigste", sagt Vorstandsvorsitzender Uwe Schneider. "Die Neustadt darf kein Durchzugsstadtteil werden". So sollen Alteingesessene besser integriert, Künstler und Lebenskünstler aller Art zum Bleiben ermutigt werden. Gefördert werden konkret zur Zeit das Schulkinoprojekt in der Schauburg und das Erich-Kästner-Museum.

Vor kurzem erschien eine aufwendig gestaltete Stiftungsmappe, die die Stiftung in allen Einzelheiten vorstellt. Die Mappe wird künftig fortgeschrieben und soll potentielle Spender zu Zustiftungen ermutigen.

Informationen: Tel. 0351-8046584 oder -8011778
Dipl.-Ing. Uwe Schneider, Vorstandsvorsitzender

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