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Baubeginn
der Waldschlößchenbrücke nun auch auf Neustädter
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Die
Waldschlößchenstraße am 23. und am 24. November
2007. |
Am
Sonntag den 18. November demonstrierten noch tausende Dresdner Bürger
auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche gegen den nach dem Urteil
des Oberverwaltungsgerichtes Bautzen zu erwartenden Baubeginn der
umstrittenen Waldschlößchenbrücke. Aber bereits
zum folgenden Wochenbeginn fraß sich der erste Bagger in die
Elbwiese auf Altstädter Seite. Für den Verkehrszug Waldschlößchen
wollte die Sächsische Staatsregierung nun allen Protesten zum
Trotz offenbar zügig Fakten schaffen.
Zum
Ende der Woche erreichten die bauvorbereitenden Maßnahmen
dann auch die Neustädter Elbseite. Begleitet von den Protesten
einer sich lautstark bemerkbar machenden Demonstrantenschar begannen
am Freitag den 23. November die Baumfällungen zunächst
in der Stauffenbergallee. Einen Tag später fielen dann auch
die mehr als hundertjährigen Eichen in der Waldschlößchenstraße
der Kettensäge zum Opfer.
Die
Bürgerproteste gegen das umstrittene Verkehrsbauvorhaben der
sächsischen Landesregierung gehen indes unvermindert weiter.
Alle Hoffnungen richten sich nun auf entsprechende Planänderungen
seitens der Sächsischen Staatsregierung, um die drohende Aberkennung
des Welterbetitels durch die UNESCO im kommenden Jahr quasi in letzter
Sekunde doch noch abwenden zu können.
Unabhängig
davon könnte sich jedoch auch das noch ausstehende Hauptverfahren
beim Verwaltungsgericht Dresden in Sachen Waldschlößchenbrücke
als Stolperstein für den nun offenbar seitens der Sächsischen
Staatsregierung angestrebten zügigen Bau des Verkehrszuges
Waldschlößchenbrücke erweisen. Mit einem Urteil
dieser Gerichtsinstanz ist voraussichtlich zu Anfang des nächsten
Jahres zu rechnen.
Text+Foto: Theodor van Bernum
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