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Neues
von der Königsbrücker
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Die
Königsbrücker Straße in Höhe der Post (Ecke
Louisen-/ Lößnitzstraße) |
Rund
zwei Jahre sind seit der letzten Veranstaltung zur Königsbrücker
Straße vergangen. Die damalige Planung der Dresdner Verkehrsbetriebe
mit vierspurigem Ausbau und eigenem Gleiskörper für die
Straßenbahn hatte für heftigen Widerspruch gesorgt. Andere
Lösungen waren zu finden. Und wenn für diese Aufgabe extra
ein Büro aus Hannover beauftragt werden muß, sollte das
Ergebnis schon zufriedenstellend sein. Was sich die niedersächsischen
Planer ausgedacht haben, ist im Ansatz tatsächlich nicht schlecht.
Breite Gehwege, wo sie gebraucht werden und ein eigener Gleiskörper
für die Straßenbahn, wo Platz dafür ist. Und so
sieht der Vorschlag aus: Vom Albertplatz bis zur Katharinenstraße
gibt es eine eigene Trasse für die Straßenbahn, beidseitig
davon jeweils überbreite Richtungsfahrbahnen von 5,80 Metern,
die zumindest für PKW das zweispurige Fahren erlauben. Zwischen
Katharinenstraße und Bischofsweg engt sich der Straßenraum
ein; dafür wird auch der Gleisbereich als Fahrbahn genutzt.
Der Straßenbahn soll durch eine Vorrangschaltung an den Ampelkreuzungen
die freie Fahrt vor den Autos ermöglicht werden. Interessant
ist dabei auch die Gestaltung der Haltestellen. Hier werden die
jeweiligen Richtungsfahrbahnen aufgeteilt, mit einer Spur im Gleisbereich
und der anderen etwas höher im Niveau des Haltestelleneinstiegs
(ähnlich wie an der Haltestelle "Alaunplatz" auf
dem Bischofsweg). Alternative Vorschläge der Verkehrsbetriebe
sehen allerdings separate Haltestellenbereiche ohne Fahrzeugverkehr
vor. Über die Art der Ausführung entscheidet letztendlich
der Stadtrat. Die Bürgerinitiative zur Königsbrücker
Straße begrüßt zwar grundsätzlich die neuen
Entwürfe, wünscht sich aber eine weitere Minimierung der
geplanten Fahrbahnbreiten.
Bei
der Veranstaltung am 24. November im Kulturrathaus fanden die Vorschläge
des Planungsbüros die überwiegende Zustimmung des Publikums.
Jedoch sind bei der Führung der Radwege noch Modifizierungen
erforderlich. Einen offiziellen Termin für den Baustart gibt
es noch nicht, nur die Bauzeit steht fest: etwa drei Jahre.
Der geplante Ausbau der Königsbrücker Straße ist
Thema bei der Ortsbeiratssitzung am 3. Dezember.
"Wir
sind der Stau" - Die Königsbrücker Straße ist
auch Thema im Neustadtforum
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