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Wenig
Nass für trockene Kehlen
Zu
einer Wanderung gehört normalerweise auch die Möglichkeit
zur gemütlichen Einkehr. In der Dresdner Heide ist das allerdings
nicht so einfach.

Hofewiese
2003 |
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Erste
Station: Hofewiese. Zwar hängt noch das große Schild
über dem Eingang, aber ansonsten ist von Betriebsamkeit keine
Spur. Besucher zieht allenfalls der benachbarte Reiterhof an. Dabei
gehörte der seit 1877 bestehende Ausschank an der Hofewiese
einst zu den beliebten Ausflugszielen in der Heide. Im Jahre 2000
wurde er geschlossen, seitdem wird ein neuer Betreiber gesucht.
Da eine Wiedereröffnung aber mit einer umfassenden Sanierung
der baulichen Anlagen verbunden ist, konnte bisher kein Interessent
mit einem finanzierungsfähigem Konzept gefunden werden.
Zweite
Station: Heidemühle. Direkt an der Radeberger Straße
in der Mitte der Dresdner Heide gelegen, macht auch dieses Ausflugslokal
einen eher verlassenen Eindruck. Die 1843 eröffnete Gaststätte
wurde nach einem Brand im Jahre 1880 durch den noch heute existierenden
Neubau im sog. "Schweizerstil" ersetzt. Zu DDR-Zeiten
u.a. als Betriebsferienheim und Kinderferienlager genutzt, stehen
Hotel und Gaststätte seit 1995 leer.
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Imbißstand
gegenüber der Heidemühle
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Ersatzweise
soll gegenüber der Heidemühle ein ehemaliges Nebengebäude
zu einer Schänke mit Biergarten umgebaut werden. Das Vorhaben
entwickelt sich zwar äußerst zäh, doch wenigstens
kann man sich an einem provsorisch eingerichteten Imbißstand
mit dem Nötigsten verpflegen.
Dritte
Station: Das Fischhaus. Was bei der Hofewiese und Heidemühle
vorerst noch Wunschdenken bleibt, ist beim Fischhaus bereits Realität.
Die älteste der drei Heide-Restaurationen (Ausschankrecht seit
1650) wird seit dem Jahre 2000 wieder bewirtschaftet. Das auf Vordermann
gebrachte Etablissement umfaßt neben Gaststätte und Biergarten
auch einen Hotelbetrieb. Allerdings befindet sich das Fischhaus
im Albertpark schon am Rand der Heide, und steht damit eher am Anfang
oder am Ende einer Heidetour.
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