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Außer
Spesen nichts gewesen?
Auch
bei der Wohnbau Nordwest macht sich Ernüchterung breit. Von
den Neubauprojekten auf der Hauptstraße hat man sich zwar
noch nicht verabschiedet, das vorgesehene Programm aber reduziert.
Für Gewerbe gibt es zur Zeit wenig Bedarf und eben deshalb
bemüht sich die WOBA in der augenblicklichen Situation, die
wirtschaftlichen Aspekte ihres Unternehmens in den Vordergrund zu
stellen.
Ein
Tor zur Neustadt, wie es mit dem Canaletto-Blick und der Sky-Bar
am Neustädter Markt geplant war, wird es darum nicht geben.
Vielmehr geht es an dieser Stelle nur noch um die Komplettierung
der vorhandenen Plattenbebauung durch Schaffung zusätzlichen
Wohnraumes.
Am
Libeskind-Neubau wird festgehalten, vorausgesetzt, die derzeit laufenden
Verhandlungen mit einem potentiellem Mieter sind bis zum Sommer
unter Dach und Fach. Anderenfalls wird die bereits für den
Abriß vorgesehene Bebauung aus DDR-Zeiten saniert und das
Thema Libeskind wäre damit endgültig vom Tisch. Von einem
"Kulturkaufhaus" wie vor einem Jahr ist in diesem Zusammenhang
übrigens schon jetzt nicht mehr die Rede.
Neue
Aussagen gibt es auch zum Parkhaus Metzer Straße. Zwar mußte
die zukünftige Stellplatzzahl von 283 auf 180 reduziert werden,
doch scheint die Finanzierung dank der Verwendung von 500.000 Euro
aus Stellplatzablösegebühren halbwegs gesichert zu sein.
Der Bau soll im Frühjahr 2004 begonnen werden und zehn Monate
später fertig sein.
Nebenbei
geht auch die Sanierung der Wohnbauten kontinuierlich weiter. Im
nächsten Jahr sind die restlichen Gebäude auf der Ostseite
der Hauptstraße an der Reihe.
Die
Informationen zum aktuellen Planungsstand gab ein Mitarbeiter der
Wohnbau Nordwest bei der Sitzung des Ortsbeirates Neustadt am 14.
Mai.
Abbildungen:
Die Nordwestseite des Neustädter Marktes, wo einst die "Sky-Bar"
sein sollte (oben) und der Standort des zukünftigen Parkhauses
Metzer Straße (unten)
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