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Einmal
ums Karree
Der
Häuserblock zwischen Görlitzer, Sebnitzer, Kamenzer und
Louisenstraße zählt zu den größten in der
Äußeren Neustadt. Im Innenbereich sind noch heute viele
Gewerbebetriebe vorhanden. Im Zusammenhang mit der Erstellung eine
Bebauungsplanes für das Gebiet war auch die Anlage einer Erschließungsstraße
im Blockinnenbereich vorgesehen. Am
30. Januar wurden die Planungen dafür erstmals öffentlich
vorgestellt.
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Schematische
Darstellung der Planungen. Langfristig ist auch vorgesehen,
die Baulücken an den Ein- und Ausfahrten zu überbauen.
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Die
neue Straße ist U-förmig an die Görlitzer
Straße angebunden. Die Zufahrt erfolgt über die
Baulücke zwischen den Häusern Nr. 24 und 30. Auf
etwa 80 Metern Länge verläuft die Straße in
einem Abstand von ca. 60 Metern parallel zur Görlitzer
Straße, und erreicht diese wieder bei der nächsten
Lücke, neben der 15. Schule.
Die Erschließungsstraße ist als Einrichtungsverkehr
von Nord nach Süd konzipiert. Dadurch läßt
sich auch ohne große Umwege eine Schleife fahren (falls
man z.B. die richtige Einfahrt verpaßt hat oder auf
Parkplatzsuche ist).
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Mit
einer Fahrbahnbreite von vier Metern können PKW noch aneinander
vorbeifahren. Als größte Fahrzeuge wurden jedoch Lastzüge
für den Anlieferverkehr berücksichtigt, weshalb die Kurven
besonders aufgeweitet worden sind. Ebenso großzügig wurden
zu dem Zweck die Zufahrten zu einigen Gewerbebetrieben ausgebildet.
Ein- bzw. beidseitig der Fahrbahn sind Randstreifen zum Längs-
oder Schrägparken für 35 Autos vorgesehen. Zusätzliche
Stellplätze (etwa 45) werden auf einem Parkplatz im nördlichen
Bereich geschaffen. Er soll vorrangig den Anwohnern dienen, und
langfristig durch eine Tiefgarage ersetzt werden.
Da die erwartete Belastung bei nur 200 bis 300 Fahrzeugen pro Tag
liegt, wird die Straße als Mischverkehrsfläche ausgebildet.
Separate Fußwege sind nicht geplant.
Die Anwohner begrüßen zwar das Angebot an zusätzlichen
Stellplätzen, befürchten jedoch, daß diese überwiegend
von Auswärtigen zugeparkt werden. Eine Einfahrtbeschränkung
ist nicht möglich, da die Straße, weil sie mit öffentlichen
Mitteln gebaut wird, auch eine öffentliche sein muß.
Für die Gewerbetreibenden bringt die bessere Erschließung
natürlich Vorteile. Allerdings müssen sie dafür auch
Teile ihrer Grundstücke abgeben. Um die Belastungen für
alle Betroffenen gleich zu halten, werden dazu in einem "Umlegungsverfahren"
die Grundstücksgrenzen teilweise neu festgelegt.
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Für
den Straßenneubau sind 600.000 DM veranschlagt. Noch
in der zweiten Hälfte diesen Jahres soll mit dem Bau
begonnen werden, finanziell abgesichert ist vorläufig
jedoch nur der südliche Abschnitt von der Görlitzer
Straße bis zum Panama.
Ein Fertigstellungstermin für die gesamte Straße
steht daher noch nicht fest.
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Das Panama bekommt eine neue Zufahrt. Die Tiere sehen's gelassen..
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