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Viele
Wege nach Osten
Seit
Ende des 15. bzw. Anfang des 16. Jahrhunderts sind die Wegeverbindungen
von Altendresden nach Stolpen und Radeberg urkundlich belegt. Beide
Straßen begannen am "Schwarzen Tor", südlich
des heutigen Albertplatzes. Während sich die Radeberger Straße
etwas abseits hielt, verlief die Stolpische Straße bis etwa
in Höhe des Waldschlößchenareals in direkter Elbnähe.

Die
ehemalige Stolpische Straße in Höhe der Drachenschänke.
Die Entstehung des Gasthauses hängt mit dem einstigen Verlauf
der Straße zusammen |
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Da
diese bei Hochwasser in ihrer Nutzung stark eingeschränkt war,
wurde ab 1746 der westliche Teil durch eine neue Verbindung von
der Inneren Radeberger Straße bis zur Prießnitz, entlang
der heutigen Holzhofgasse, ersetzt. Von 1783 bis 1786 erfolgte auch
die Höherlegung des östlichen Teils, woraus die neue Bautzner
Straße entstand. Deren Fortsetzung in stadtseitiger Richtung
fand ab 1823 durch Einbeziehung der bisherigen Radeberger Straße
statt. Damit war der heutige Verlauf der Bautzner Straße endgültig
festgelegt. Die Radeberger Straße hingegen beginnt seitdem
erst an der Abzweigung östlich der Prießnitz. Die ehemalige
Stolpische Straße an der Elbe ist noch heute in Form eines
Fuß- und Radweges vorhanden.
Karte
zur geschichtlichen Entwicklung:
(Die
jeweiligen Wegeführungen werden beim Bewegen des Mauszeigers
über die verschiedenen Zeitabschnitte angezeigt. Der Verlauf
der Radeberger Straße ist grün, der von Stolpischer bzw.
Bautzner Straße rot dargestellt.)
Anfang
16. Jh. Ab
1746
Ab
1823
Kartengrundlage:
Topographische Karte von Dresden, Maßstab 1:25.000, Stand 1939.
Herausgegeben vom Landesvermessungsamt Sachsen
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