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Grün
statt Grün
Der
Knoten am Schlesischen Platz wurde schon ausgebaut, am Albertplatz
wird kräftig gearbeitet - nun soll auch der dazwischen liegende
Abschnitt der Antonstraße erneuert werden. Allerdings gibt
es dafür noch keinen konkreten Termin. Am 27. August wurde
in einer öffentlichen Veranstaltung über den Stand der
Vorplanungen informiert.
Vorgesehen sind eine Kfz-Fahrspur je Richtung; der 1999 vom Stadtrat
beschlossene 4-spurige Ausbau des 26er-Ringes (wozu die Antonstraße
gehört) wurde glücklicherweise nicht umgesetzt. Als Zugeständnis
soll jedoch der Bereich der beiden Straßenbahngleise für
Behelfsfahrbahnen, z.B., bei Behinderungen auf der regulären
Fahrspur, dienen. Um die Differenzierung deutlich hervorzuheben,
soll der Gleisbereich im Gegensatz zu den asphaltierten Fahrbahnen
gepflastert werden. Durch einen größeren Gleisabstand
und jeweils einen Meter breiteren Fahrbahnen vergrößert
sich die Straßenbreite gegenüber dem Bestand um 2,5 Meter.
Zusätzlichen Straßenraum nehmen beidseitige Radwege ein,
die nicht auf dem Gehweg sondern neben den Fahrbahnen angeordnet
sind.
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Um
den alleeartigen Charakter der Antonstraße zu erhalten
sind als Ersatz der jetzigen Bäume neue Baumreihen vorgesehen,
die in einem Grünstreifen zwischen Rad- und Gehweg angepflanzt
werden sollen. Der Platz dafür wird durch teilweise Inanspruchnahme
der Vorgärten einiger Häuser gewonnen. Besonders
betroffen sind davon die Grundstücke auf der Südseite
der Antonstraße, u.a. auch das Kästnermuseum.
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Antonstraße,
Richtung Albertplatz. Die schon jetzt nicht sehr breiten Vorgärten
werden nach dem Ausbau der Straße nicht mehr nutzbar
sein.
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Dessen
Vertreter sowie der Grundstücksgesellschaft, welche die Vorgärten
erst vor wenigen Jahren wieder herrichten ließ, äußerten
ihren Unmut bezüglich der geplanten Maßnahme. Argument
des Grundstückseigentümers: Wozu Vorgärten wegnehmen
um dafür einen Grünstreifen neu anzulegen? Er kündigte
Widerspruch an und den Gang vors Gericht, wenn nötig bis zur
höchsten Instanz.
Trotz
anfänglicher Gelassenheit ('Wir gehen das Procedere mit') zeigte
sich die Stadtverwaltung bei der Ortsbeiratsitzung zwei Tage später
dazu bereit, die Planungen diesbezüglich noch einmal zu prüfen.
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