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Bürgersprechstunde
mit dem OB
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Ortsamtsleiter
Manfred Künzel (links) und Oberbürgermeister Ingolf
Roßberg zur Bürgersprechstunde im Ortsamt Neustadt
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Am
12. November war Tag des Ortsamtes Neustadt mit Oberbürgermeister
Ingolf Roßberg. Nach einem Rundgang mit Ortamtsleiter Dr.
Künzel, bei dem das Heinrich-Schütz-Konservatorium, die
Baustelle am Kleinen Haus, Stellen für geplante Parkanlagen
auf der Kamenzer und der Louisenstraße sowie die Theaterruine
St. Pauli besichtigt wurden, gab es im Ortsamt eine Bürgersprechstunde.
Unter
den etwa 30 Gästen war der "Neustädter Kreis"
zahlreich vertreten. Entsprechend ging es vor allem um die Themen
Ordnung, Sauberkeit und Verkehr. Eine Nachbarin der St. Pauli-Ruine
beschwerte sich über den ständigen Lärm während
der Sommermonate. Die Stadt prüft die Finanzierung eines ersten
Bauabschnittes, zu dem auch Schallschutzfenster gehören. Herr
Baumgart vom "Neustädter Kreis" sprach von der Äußeren
Neustadt als "Chaos und Hölle". Insbesondere die
Punks auf der Alaunstraße, aber auch nächtliche Besucher
seien störend und verunsicherten die Bewohner. Später
wurde er zurecht darauf hingewiesen, dass er nicht die Mehrheit
der Bewohner vertritt, der Altersdurchschnitt bei knapp über
30 Jahren liege und die Einwohner die von ihm als geschäftsschädigend
bezeichneten Probleme als nicht eklatant ansehen. Roßberg
versprach zumindest zu prüfen, ob der Gemeindliche Vollzugsdienst
demnächst Streifenhunde erhalten könne und will sich beim
Polizeipräsidium für verstärkte Streifen einsetzen.
Eine Umlegung verstärkter Straßenreinigung auf die Hausbesitzer
fand bei diesen wenig Gegenliebe. Mit dem "Neustädter
Kreis" wurde ein Gespräch zu Beginn des nächsten
Jahres vereinbart.
Der
OB zeigte sich von den Investoren für das Parkhaus in der Louisenstraße
enttäuscht, die neue Vorschläge vorgebracht hätten,
die z.B. wegen des Bestehens des "Panama" nicht verwirklicht
werden können. Er verwies auf die Rolle der Äußeren
Neustadt als Mischviertel, in dem Funktionen übernommen würden,
die in anderen Kommunen die Innenstädte haben. Die Belebung
des Dresdner Zentrums würde aber dauern und frühestens
in drei bis fünf Jahren einsetzen. In diesem Zusammenhang sagte
Roßberg: "Die Dresdner Innenstadt ist die Äußere
Neustadt."
Text
+ Foto: Falk Hensel
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Sie dazu auch unsere Neustadt-Kolumne
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